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Anne Wolff • 10. Februar 2025

Stress im Alltag reduzieren - Selbstführung lernen

Du hast tausend To-dos, springst von einem Termin zum nächsten, jonglierst zwischen Arbeit, Familie und deinem eigenen Leben – falls du dich noch daran erinnerst, dass du eins hast. Und trotzdem bleibt das Gefühl: Es ist nie genug. Kennst du das?


Wenn der Stress im Alltag dich überrennt

Du kennst das: Du bist auf dem Weg zur Arbeit, zu einem wichtigen Meeting, als das Telefon klingelt. Die Schule deines Kindes – es gibt ein Problem. Das ist wichtig und du willst helfen, aber gleichzeitig läuft dir die Zeit davon. Oder du hast dir fest vorgenommen, nach der Arbeit Sport zu machen. Doch dann kommt ein dringender Anruf von deinem Mann oder einer Freundin, die dich hängen lassen müssen und schon war’s das mit deiner Me-Time.


Als Unternehmerin bist du nicht nur Chefin. Du bist auch Partnerin, Mutter, Tochter, Freundin, Krisenmanagerin und der ruhende Pol, der immer alles unter Kontrolle haben soll. Mal ehrlich – wie soll das funktionieren?


Die Wahrheit ist: Es funktioniert nicht. Jedenfalls nicht langfristig und nicht ohne fette Nebenkostenabrechnung.


Du willst den Stress in deinem Alltag reduzieren, weil dir all das hier bekannt vorkommt?

➡️ Du versuchst, alles unter einen Hut zu bekommen – und dabei bleibt immer irgendetwas auf der Strecke.


➡️ Du bist für alle da, aber fragst dich am Ende des Tages, wann du eigentlich für dich selbst da warst.


➡️ Du bist ständig müde, kannst aber trotzdem nicht richtig gut abschalten.


➡️ Du fühlst dich schuldig, wenn du Zeit für dich nimmst – und schuldig, wenn du es nicht tust.


➡️ Du denkst dir: „Irgendwie schaffe ich das schon.“ Aber insgeheim fragst du dich, wie lange noch.


Das Problem? Stress im Alltag reduzieren ist halt gar nicht so leicht

Wir haben gelernt, dass es unsere Aufgabe ist, alles und jeden zusammenzuhalten. Für das Glück und Wohlergehen aller verantwortlich zu sein. Nur deshalb haben wir das Gefühl die ganze Zeit aus dem Funktionieren-Modus nicht rauszukommen. Wir denken, dass das normal so ist und eben zum Leben dazugehört.


Doch genau das ist der entscheidende Denkfehler: Das ist nicht normal.


Das ist eine Art Lebensführung, wie sie scheinbar erwartet wird. Aber wenn du mal ganz ehrlich in dich reinhörst, ist es nicht die Art wie du dich um dein Leben selbst führen willst. Und dann passiert Folgendes:


  • Du verlierst den Überblick,  weil du so sehr damit beschäftigt bist, auf alles zu reagieren, bleibt keine Zeit für das, was dir wirklich wichtig ist.


  • Du vernachlässigst deine Gesundheit: Erst sind es nur ein paar Abende, an denen du nicht gut einschlafen kannst, irgendwann durchgearbeitete Nächte, dann wird es zur Gewohnheit. Irgendwann spürst du das körperlich.


  • Deine Beziehungen leiden, weil du geistig nie richtig da bist, ständig absagen musst oder diese Gesprächsthemen einfach nerven.


  • Du fühlst dich gefangen zwischen Verantwortung und Verpflichtung, ohne zu wissen, wie du da ausbrechen kannst.


Die Lösung? Mit Selbstführung deinen Stress im Alltag reduzieren

Führe dich selbst so wie du von dir geführt werden willst und übernimm die Verantwortung für dich und prüfe, wo du Verantwortung für andere zurückgeben und Grenzen setzen kannst. Und nein, das bedeutet nicht, dass du plötzlich egoistisch wirst oder deine Beziehung, dein Unternehmen an die Wand fährst.


Es bedeutet, dass du dir bewusst machst, dass deine Zeit und Energie begrenzt sind – und dass du entscheiden darfst, wo du sie investierst.  Hier sind ein paar Dinge, die deinen Stress im Alltag reduzieren, und die du JETZT tun kannst:


1️⃣ Hör auf, immer verfügbar und erreichbar zu sein
Alle sind daran gewöhnt, dass du immer verfügbar bist. Zeit, das zu ändern. Setze feste Zeiten, in denen du NICHT ansprechbar bist. Und setze klare Rahmen WOFÜR du ansprechbar bist. Ja, auch für deine Familie. Du bist keine Notrufzentrale.


2️⃣ Lerne, Nein zu sagen – ohne Schuldgefühle
Nur weil jemand etwas von dir will, heißt das nicht, dass du springen musst. Prüfe, ob es wirklich DEINE Aufgabe ist oder ob du nur das Gefühl hast, dich kümmern zu müssen.


3️⃣ Plane feste Me-Time ein – und halte dich dran
Nicht verhandelbar. Wenn du dich nicht um dich kümmerst, wird es irgendwann dein Körper für dich übernehmen – im schlimmsten Fall in Form von Krankheit oder Burnout.


4️⃣ Arbeite an deiner Einstellung zu „Ich muss alles schaffen“
Musst du nicht. Dein Leben und auch dein Unternehmen werden nicht zusammenbrechen, wenn du mal einen Abend frei machst. Deine Familie wird nicht zerbrechen, wenn du Zeit für dich beanspruchst.


5️⃣ Reflektiere regelmäßig, was wirklich wichtig ist
Frage dich: Was ist mein Fokus? Wo setze ich meine Energie ein? Und wo und wie kann ich wirklich Energie tanken? Und was kann ich loslassen? Denn nur wenn du Klarheit über deine Prioritäten hast, kannst du dein Leben aktiv gestalten – statt nur zu reagieren.


Over and out- Selbstführung lernen

Ja, deine Familie und auch dein Unternehmen brauchen dich. Aber vor allem brauchst DU dich. Und du kannst du geben, wenn du voll bist. Fangen wir mal mit mindestens halb voll an ;-)


Du kannst nicht immer auf alles reagieren und gleichzeitig erwarten, dass du langfristig glücklich und gesund bleibst. Und wenn Glück oder Gesundheit nicht zu deinen persönlichen Werten gehören, dann ist das ja auch okay so. Stress im Alltag reduzieren und Selbstführung bedeutet, bewusst anhand deiner persönlichen (und nicht nur der von irgendwo übernommenen) Werte zu entscheiden, wo deine Energie in welchem Lebensbereich hingeht – und vor allem, wo nicht.

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Anne Wolff

Mentorin für unkonventionelle Selbst- & Teamführung


Hi, ich bin Anne und ich brenne dafür, Führung mit Dir gemeinsam neu zu denken, Dein Ding draus zu machen- UND umzusetzen! Das heißt: authentisch DU in deiner Führungsrolle für selbstsichere intuitiv-mutige Führung, die sich federleicht anfühlt, mit der vor allem Du dich wohl fühlst. Und mit der Du genau deshalb deine Ziele erreichst. Mit leidenschaftlichen, umsatzstarken und gesunden Teams.


Führung  und Flow,
weil es sich nicht ausschließt, sondern zusammengehört!

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